Ratgeber · Vertriebsanalyse · NRW

Welche Vertriebs­kennzahlen muss jeder Geschäftsführer kennen?

Vertriebskennzahlen klingen banal, und trotzdem kennen viele Unternehmer nicht einmal ihre echten Vertriebskosten. Hier bekommst du die 7 Kennzahlen, die wirklich zählen, erfährst, wie du sie auf dein Unternehmen zuschneidest, und warum du nie nur eine davon im Blick haben darfst.

Von Jakob Cesarz · Veröffentlicht am · ca. 8 Minuten Lesezeit

Ratgeber · Kennzahlen

Dein Vertriebs-Cockpit

  • Gesamtkosten, Umsatz, GewinnKennzahl 1 bis 3 · was bleibt übrig?
    Ergebnis
  • Anwahlen brutto und nettoKennzahl 4 · wie viel Druck im Markt?
    Aktivität
  • Netto-GesprächszeitKennzahl 5 · wie viel Qualität?
    Aktivität
  • Meetings, Besuche, BesuchsquoteKennzahl 6 und 7 · was bringt der Termin?
    Wirkung
Immer mindestens 3 zusammen
„Rückblickend hätten wir ihn viel früher einschalten sollen, das hätte uns Zeit und erhebliche Kosten erspart.“
Marek Mokot · CEO, Rawlplug
„Das Sales Audit mit Jakob sollte für jeden ein absolutes Muss sein!“
Jörg Brüne · CEO, Getränke Brüne
„Sein Blick auf unsere Vertriebsprozesse hat sofort Schwachstellen aufgedeckt, die wir selbst nicht gesehen haben.“
Sarah Adamo · CEO & Fachjuristin, Consulting
„Unsere gesamte Pipeline hat sich transformiert und wir generieren jetzt planbar neue Leads.“
Ardian Ademi · Unternehmer
„Die Jungs im Team sind absolut zuverlässig und verstehen ihr Fach.“
★★★★★ Thomas Bednorz · Google-Bewertung

Kurz erklärt: Die wichtigsten Vertriebskennzahlen für Geschäftsführer sind Gesamtkosten des Vertriebs, Umsatz, Gewinn, Anwahlversuche brutto und netto, Netto-Gesprächszeit, Meetings und Besuche sowie die Besuchsquote. Jakob Cesarz, Vertriebsberater von Cesarz Consulting aus Grevenbroich in NRW, rät, diese Zahlen individuell auf das eigene Unternehmen zuzuschneiden und immer mindestens drei davon gemeinsam zu steuern, weil sich eine einzelne Kennzahl leicht austricksen lässt.

Interaktiv · 2 Minuten

Vertriebskennzahlen im Check: Was sagen deine Zahlen wirklich?

Der häufigste Fehler im Vertrieb ist nicht, dass Zahlen fehlen, sondern dass sie falsch gedeutet werden. Dann rennt ein ganzes Team mit voller Kraft in eine Richtung, blind. Zuerst legst du fest, wie dein Vertrieb verkauft: am Telefon, in digitalen Meetings, vor Ort oder in einer Kombination. Danach beantwortest du eine Frage nach der anderen. Der Check berechnet daraus deine wichtigsten Quoten, zeigt dir, wie viele der 7 Kennzahlen du wirklich im Blick hast, und wo du Gefahr läufst, eine Zahl falsch zu lesen. Eine Zahl nicht zu kennen ist erlaubt, auch das ist ein Ergebnis.

Dein Kennzahlen-Check

Schritt 1 von 10

Wie verkauft dein Vertrieb?

Jeder Vertrieb ist anders. Wähle alles, was bei euch zählt. Nur diese Zahlen fließen in die Rechnung ein.

Was kostet dein Vertrieb im Monat, alles zusammen?
€

Gehälter, Provisionen, Fahrzeuge und Fahrzeuggemeinkosten, Nebenkosten und anteilige Software.

Wie viel Umsatz macht dein Vertrieb im Monat?
€

Der Umsatz aus demselben Monat wie die Kosten.

Wie viel Gewinn bleibt davon im Monat übrig?
€

Nach allen Kosten, also das, was wirklich übrig bleibt.

Wie viele Anwahlversuche macht dein Team im Monat?
Anrufe

Brutto heißt: jeder Anrufversuch, auch wenn niemand abnimmt.

Wie viele davon sind echte Gespräche?
Gespräche

Netto heißt: Du hast den Ansprechpartner wirklich erreicht.

Wie viel Netto-Gesprächszeit kommt dabei zusammen?
Std.

Die reine Gesprächszeit aller Netto-Gespräche, ohne Wählen und Warten.

Wie viele digitale Meetings führt dein Team im Monat?
Meetings

Nur Termine mit Kunden oder Interessenten, keine internen Runden.

Wie viele Termine vor Ort hat dein Team im Monat?
Termine

Kundenbesuche im Außendienst, auch Bestandskunden.

Wie viele Aufträge entstehen daraus im Monat?
Aufträge

Neue Abschlüsse im selben Monat.

★★★★★ 5,0 bei Google · 500+ Kundenprojekte

So berechnet der Check deine Vertriebskennzahlen

  • Erreichbarkeitsquote = Netto-Gespräche ÷ Anwahlversuche brutto × 100
  • Netto-Gesprächszeit je Gespräch = Netto-Gesprächszeit ÷ Netto-Gespräche
  • Gespräche je Termin = Netto-Gespräche ÷ Termine (digitale Meetings und/oder Termine vor Ort)
  • Besuchsquote = Aufträge ÷ Termine × 100, gezählt werden nur die Terminarten, die in deinem Vertrieb zählen
  • Vertriebskosten je Auftrag = Gesamtkosten Vertrieb ÷ Aufträge
  • Vertriebskostenquote = Gesamtkosten Vertrieb ÷ Umsatz × 100
  • Umsatzrendite = Gewinn ÷ Umsatz × 100

Für keine dieser Quoten gibt es einen allgemein richtigen Zielwert. Entscheidend ist, wie sie sich über die Monate entwickeln und wie sie zusammenpassen.

Das Problem

Vertriebskennzahlen: Warum so viele im Blindflug steuern.

In vielen mittelständischen Unternehmen gibt es genau eine Zahl, auf die alle schauen: den Umsatz. Steigt er, ist alles gut. Fällt er, wird mehr telefoniert. Was der Vertrieb wirklich kostet, wie viel Gewinn am Ende übrig bleibt und ob die Besuche im Außendienst überhaupt etwas bringen, weiß oft niemand genau. So entscheidest du aus dem Bauch, und dein Team optimiert auf die Zahl, die du gerade sehen willst. Gute Vertriebskennzahlen ändern das: Sie zeigen dir, wie viel Druck dein Vertrieb in den Markt gibt, wie gut die Gespräche sind und was davon als Gewinn ankommt.

12.812

beantragte Unternehmens­insolvenzen im 1. Halbjahr 2026

+6,7 % zum Vorjahr und der höchste Stand seit 2013. Das meldet das Statistische Bundesamt. Kaum ein Unternehmen rutscht über Nacht in diese Lage. Meist kündigt sie sich über Monate in den Zahlen an, nur schaut niemand hin. Statt auf Kennzahlen wird auf Hoffnung gesetzt: auf den einen Großauftrag, auf das bessere Quartal, auf Versprechen, die sich nicht erfüllen.

Jakob Cesarz kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Er stand selbst schon vor einer extrem herausfordernden Lage und hat das Ruder herumgerissen. Bei zwei Unternehmen hat er als Berater die Insolvenz abgewendet. Seine Erfahrung: Wer seine Vertriebskennzahlen früh und ehrlich liest, hat Zeit zu handeln. Wer wartet, hat irgendwann nur noch Hoffnung.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 325 vom 11.09.2026

Echte Kosten unbekannt

Provisionen, Fahrzeuge und Software laufen auf anderen Kostenstellen und fehlen in der Rechnung.

Umsatz statt Gewinn

Mehr Umsatz fühlt sich gut an, sagt aber nichts darüber, was nach Rabatten und Kosten bleibt.

Aktivität ohne Wirkung

Viele Anrufe und Besuche wirken fleißig. Ob daraus Aufträge entstehen, misst kaum jemand.

Die 7 Kennzahlen

Diese Zahlen gehören in dein Cockpit.

Die ersten drei Kennzahlen zeigen dir das Ergebnis, die übrigen vier, wie es zustande kommt. Wichtig vorab: Keine dieser Zahlen hat einen Zielwert, den du aus einem Buch abschreiben kannst. Misstrau jedem, der dir Standardwerte aus der Schublade gibt. Gute Berater leiten die Zahlen aus deinem Unternehmen ab.

Gesamtkosten des Vertriebs

Nicht nur Gehälter, sondern alles, was dazugehört: Provisionen, Fahrzeug- und Fahrzeuggemeinkosten, Nebenkosten und anteilige Software wie CRM oder Telefonie. Klingt banal, trotzdem kennen viele diese Zahl nicht. Ohne sie weißt du nicht, was dich ein Auftrag wirklich kostet.

Umsatz

Die bekannteste Zahl und in manchen Phasen auch die richtige, etwa wenn du Marktanteile gewinnen willst. Als alleiniger Maßstab ist Umsatz aber gefährlich, weil er nichts über Rabatte, Aufwand und Kosten verrät.

Gewinn und Marge

Die meisten Unternehmen sollten stärker auf Gewinn steuern als auf Umsatz, besonders im Dienstleistungsbereich. Gewinnoptimierung heißt: Welche Kunden, Produkte und Aufträge bringen wirklich etwas, und wo arbeitet dein Vertrieb für eine Marge, die kaum vorhanden ist?

Anwahlversuche brutto und netto

Die Zahl, die jeder Vertrieb erfassen muss, egal in welcher Branche. Trenne Brutto-Anwahlversuche (jeder Anruf) von Netto-Gesprächen (du hast wirklich jemanden erreicht). Aus beiden leitest du ab, wie viel Druck dein Team in den Markt gibt.

Netto-Gesprächszeit

Brutto und Netto zeigen die Schlagkraft, die Netto-Gesprächszeit die Schlagqualität: Wie viel echtes Gespräch hat dein Team aus den Anrufen herausgeholt? Wenige Sekunden pro Netto-Gespräch deuten auf schlechte Listen oder einen schwachen Einstieg hin.

Meetings und Besuche mit Meetingzeit

Digital heißen sie Meetings, im Außendienst Besuche. Zähle nicht nur die Anzahl, sondern auch die Meetingzeit. Erst dann siehst du, wie viel Zeit dein Team tatsächlich beim Kunden verbringt und wie viel im Auto oder in internen Runden.

Besuchsquote: Mehrwert je Besuch

Beziehungsaufbau ist wichtig. Trotzdem muss jeder Kundenbesuch einen messbaren Mehrwert bringen, und die Aufträge müssen in einem festen Verhältnis zu den Besuchen stehen. Welche Quote passt, ist individuell. Eine Blaupause dafür gibt es nicht.

Die Faustregel

Steuere immer mindestens drei dieser Kennzahlen gemeinsam. Eine einzelne Zahl lässt sich schönrechnen, drei zusammen kaum.

Welche drei das bei dir sind, hängt von deinem Geschäftsmodell ab.

So kombinierst du sie →

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Schlagkraft und Schlagqualität

Vom Anruf zum Termin: wo dein Vertrieb Wirkung verliert.

Die Aktivitätskennzahlen 4 bis 6 hängen direkt zusammen. Viele Anwahlversuche bei wenigen Netto-Gesprächen heißen: falsche Liste, falsche Uhrzeit oder falsche Nummern. Viele Netto-Gespräche mit kurzer Netto-Gesprächszeit heißen: Der Einstieg überzeugt nicht. Lange Gespräche ohne Meetings heißen: Es fehlt der klare nächste Schritt.

Erst wenn du alle Stufen nebeneinander siehst, erkennst du, an welcher Stelle du ansetzen musst. Mehr Anrufe helfen nicht, wenn das Problem im Gespräch selbst liegt. Genau dort setzt ein gezieltes Vertriebscoaching für dein Team an, und wie du mehr Gespräche mit den richtigen Ansprechpartnern bekommst, liest du bei der Neukundengewinnung im B2B.

Aktivität und Wirkung im Telefonvertrieb

Beispiel-Darstellung
  1. Anwahlen bruttotote Liste, falsche Uhrzeit
  2. Netto-Gesprächeschwacher Einstieg
  3. Netto-Gesprächszeitkein nächster Schritt
  4. Meetings
Jede Stufe hat ihre eigene Verluststelle. Welche bei dir die größte ist, zeigen nur deine eigenen Zahlen.

Zuschneiden

ABC-Kunden, Neukunden oder Kundenwert: wie du deine Zahlen aufteilst.

Dieselben Kennzahlen sagen mehr, wenn du sie nach Kundengruppen trennst. Manchmal ergibt eine Trennung überhaupt keinen Sinn, manchmal ist sie der entscheidende Hebel. Auch hier gibt es keine Blaupause. Die Aufteilung muss zu deinem Geschäftsmodell passen, nicht zu einer Vorlage aus dem Internet. Drei Varianten haben sich in der Praxis bewährt:

Handel und Industrie

Produktkategorien und ABC-Klassen

Bei vielen Produkten und Kunden lohnt sich die Einteilung nach Kategorien und nach A-, B-, C- oder D-Kunden. So siehst du, wo Umsatz und Gewinn herkommen und wohin deine Besuche gehen.

Dienstleister

Customer Lifetime Value

Als Dienstleister brauchst du meist keine Produktkategorien oder ABC-Klassen. Hier gehört der Customer Lifetime Value in den Fokus: Was bringt dir ein Kunde über die gesamte Zusammenarbeit?

Tiefer qualifizieren

N für Neukunden, R für Reaktivierung

Wer tiefer schauen will, markiert Neukunden mit N und Reaktivierungskunden mit R. So erkennst du, ob dein Wachstum aus neuen Kunden kommt oder aus alten, die du zurückgeholt hast.

Kombinieren

Warum eine einzelne Kennzahl dich Geld kostet.

Wenn nur eine Zahl zählt, lernt jedes Team schnell, genau diese Zahl zu liefern, ob das dem Unternehmen hilft oder nicht. Das ist selten böser Wille, sondern die logische Folge einer einseitigen Steuerung. Die Folge ist ein enormer wirtschaftlicher Schaden, den du in keinem Monatsbericht direkt siehst. Diese vier Muster begegnen dir in fast jedem Vertrieb, und jedes lässt sich mit einer zweiten und dritten Kennzahl aufdecken:

Tote Telefonliste

Das Team telefoniert eine Liste ab, bei der kaum jemand abnimmt. Die Brutto-Anwahlen sehen top aus.

Gegenmittel: Netto-Gespräche und Netto-Gesprächszeit daneben legen.

Smalltalk für die Statistik

Um genug Netto-Gesprächszeit zu sammeln, wird unnötig geplaudert. Die Minuten stimmen, das Ergebnis nicht.

Gegenmittel: Netto-Gesprächszeit immer mit Meetings und Aufträgen vergleichen.

Umsatz um jeden Preis

Mit Rabatten und Zugeständnissen wird der Umsatz erreicht, auf deine Kosten. Die Marge ist kaum noch vorhanden.

Gegenmittel: Umsatz nur zusammen mit Gewinn und Gesamtkosten bewerten.

Verkauft und vergessen

Der Kunde bekommt ein Produkt und wird danach links liegen gelassen. Der Abschluss zählt, der Kunde nicht mehr.

Gegenmittel: Kundenwert über die Zeit und Reaktivierungen mitmessen.

Grundsatz: Steuere deinen Vertrieb nie über eine einzelne Kennzahl. Aktivität, Qualität und Ergebnis gehören immer zusammen auf den Tisch, zum Beispiel Netto-Gespräche, Netto-Gesprächszeit und Gewinn. Erst diese Kombination zeigt, ob dein Team Wirkung erzielt oder nur Zahlen liefert.

Praxisbeispiel

Besuchsquote in der Praxis: gezielte Besuche, mehr Gewinn.

Wie viel in der Besuchsquote steckt, zeigt das Beratungsmandat bei WEWO Schrauben aus Industrie und Großhandel. Das Unternehmen steuerte auf die Insolvenz zu, das Ergebnis lag nur noch knapp über null. Eine der wichtigsten Veränderungen war eine einfache Regel für den Außendienst: kein Besuch mehr ohne vorherige Bestellung oder klare Kaufabsicht. Die Besuche gingen gezielt zu Kunden, die kaufen wollen, statt zu denen, die nur Angebote einholen.

+601 %

Gewinn in 3 Jahren

WEWO Schrauben · Industrie & Großhandel

Vorher

  • Ergebnis nur noch knapp über null
  • Kosten stiegen jedes Jahr
  • Außendienst besuchte auch reine Angebotseinholer

Was verändert wurde

  • Kein Besuch ohne Bestellung oder klare Kaufabsicht
  • Kundenstruktur neu aufgestellt, klare Produkte
  • Vertrieb reformiert, digitalisiert, Prozesse automatisiert

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Vertriebsanalyse

Vertriebskennzahlen einführen: so läuft es mit Jakob Cesarz.

Kennzahlen aufzuschreiben ist leicht. Die richtigen für dein Unternehmen festzulegen und im Alltag sauber zu erfassen, ist die eigentliche Arbeit. Genau das passiert in der Vertriebsanalyse im Sales Audit: Jakob Cesarz ist live bei Telefonaten und Terminen dabei, analysiert Gespräche, Pipeline, Prozesse und Abschluss und leitet daraus ab, welche Zahlen dein Vertrieb wirklich braucht. Danach wird mit deinem Team umgesetzt, inklusive CRM und Reporting, bis die Zahlen stimmen. Vor Ort in ganz NRW, remote im DACH-Raum.

  1. Erstgespräch

    Du schilderst deine Situation, Jakob Cesarz stellt Fragen zu deinen Zahlen.

    30 Min · unverbindlich
  2. Analyse

    Digital oder vor Ort: live bei Telefonaten und Terminen, Blick in Pipeline und CRM.

    Sales Audit
  3. Maßnahmen-Gespräch

    Was festgestellt wurde, welche Kennzahlen zählen und was als Nächstes passiert.

    Maßnahmenplan
  4. Umsetzung

    Mit deinem Team, im CRM und im Reporting, optimiert bis die Zahlen stimmen.

    Mit deinem Team

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Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu Kennzahlen im Vertrieb.

Was Geschäftsführer zu Kennzahlen im Vertrieb wissen wollen. Deine Frage ist nicht dabei? Schreib per WhatsApp.

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Welche Vertriebskennzahlen sind die wichtigsten?

Für die meisten Unternehmen im Mittelstand sind es sieben: Gesamtkosten des Vertriebs, Umsatz, Gewinn, Anwahlversuche brutto und Netto-Gespräche, Netto-Gesprächszeit, Meetings und Besuche sowie die Besuchsquote. Welche davon bei dir im Mittelpunkt stehen, hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Entscheidend ist, dass du nie nur eine Zahl steuerst.

Wie viele Kennzahlen sollte ich im Vertrieb gleichzeitig beobachten?

Jakob Cesarz empfiehlt, immer mindestens drei Kennzahlen gemeinsam zu betrachten. Eine einzelne Zahl lässt sich leicht schönrechnen, etwa viele Anrufe auf eine tote Liste oder Umsatz ohne Marge. Erst die Kombination zeigt, ob dein Vertrieb wirklich Ergebnis bringt.

Was gehört alles zu den Vertriebskosten?

Zu den Vertriebskosten gehören nicht nur Gehälter, sondern auch Provisionen, Fahrzeug- und Fahrzeuggemeinkosten, Nebenkosten und anteilige Software wie CRM oder Telefonie. Viele Unternehmen rechnen nur einen Teil davon ein und unterschätzen so, was ein Auftrag im Vertrieb wirklich kostet.

Warum sind Vertriebskennzahlen gerade jetzt so wichtig?

Laut Statistischem Bundesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland 12.812 Unternehmensinsolvenzen beantragt, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 2013 nicht mehr. Schieflagen kündigen sich meist über Monate in den Zahlen an. Wer Kosten, Gewinn und Vertriebsaktivität regelmäßig gemeinsam liest, erkennt Probleme früh genug, um gegenzusteuern.

Wie berechne ich meine Vertriebskennzahlen?

Die wichtigsten Quoten ergeben sich aus wenigen Monatswerten: Erreichbarkeitsquote = Netto-Gespräche geteilt durch Anwahlversuche brutto, Besuchsquote = Aufträge geteilt durch Meetings und Besuche, Vertriebskosten je Auftrag = Gesamtkosten Vertrieb geteilt durch Aufträge, Umsatzrendite = Gewinn geteilt durch Umsatz. Der Kennzahlen-Check auf dieser Seite rechnet das direkt im Browser für dich aus.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto-Anwahlen und Netto-Gesprächen?

Brutto-Anwahlen sind alle Anrufversuche, auch die, bei denen niemand abnimmt. Netto-Gespräche sind die Anrufe, in denen du wirklich mit einem Ansprechpartner sprichst. Brutto zeigt, wie viel Druck dein Team in den Markt gibt, Netto zusammen mit der Netto-Gesprächszeit zeigt, wie viel dabei herauskommt.

Welche Besuchsquote ist im Außendienst gut?

Eine allgemeingültige Besuchsquote gibt es nicht, sie muss zu deinem Unternehmen passen. Wichtig ist, dass jeder Besuch einen messbaren Mehrwert bringt und in einem festen Verhältnis zu Aufträgen steht. Bei WEWO Schrauben galt zum Beispiel: kein Außendienstbesuch mehr ohne vorherige Bestellung oder klare Kaufabsicht.

Wer hilft mir in NRW, Vertriebskennzahlen sauber einzuführen?

Jakob Cesarz von Cesarz Consulting aus Grevenbroich legt im Sales Audit gemeinsam mit dir fest, welche Kennzahlen für deinen Vertrieb zählen, und ist dafür vor Ort in ganz NRW, etwa in Düsseldorf, Köln, Neuss und im Ruhrgebiet. Er ist live bei Telefonaten und Terminen dabei und setzt die Maßnahmen danach mit deinem Team um.

Begrenzte Plätze

Du kennst jetzt die 7 Kennzahlen. Miss sie.

Buch dir 30 Minuten und finde heraus, welche drei Zahlen in deinem Vertrieb zählen. Weil Jakob Cesarz immer auch vor Ort beim Kunden ist, betreut er nur wenige Mandate gleichzeitig.

Porträt Jakob Cesarz, Vertriebsberater aus Grevenbroich
Jakob Cesarz

Vertriebsberater und Inhaber von Cesarz Consulting in Grevenbroich (NRW). Über 20 Jahre Vertrieb und Marketing, zuletzt Chief Sales Officer bei Dirk Kreuter, 500+ Kundenprojekte, Gründer der ersten Kaltakquise-Telefon-KI. Mehr über Jakob

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